Ich überspringe die Einleitung und bringe es direkt auf den Punkt: stärkenorientierte Führung:

  • Erhöht die Profitabilität im Unternehmen
  • Steigert die Produktivität
  • Verbessert die Arbeitsqualität
  • Erhöht Innovation
  • Steigert Kundenzufriedenheit
  • Steigert die Mitarbeiterzufriedenheit

Woher die Gewissheit? Weil es zahlreiche Unternehmen ausprobiert haben und ihre Veränderungen wissenschaftlich begleitet und dokumentiert wurden, wie z.B. in der Studie «Auswirkungen positiver Führungspraktiken auf den Unternehmenserfolg». Die Studie beinhaltete Organisationen aus 16 verschiedenen Industrien sowohl im Profit- wie Nonprofitbereich, grosse Konzerne, KMU, Spitäler und Bildungseinrichtungen.

Die Resultate der Studie zeigen sehr deutlich: je ausgeprägter positive Führungspraktiken im Unternehmen zum Einsatz kommen, desto stärker wirken sich diese auf den Unternehmenserfolg entlang oben genannter Dimensionen aus.

Doch was verbirgt sich konkret hinter positiver Führung und was können Leader tun, um «positiv zu führen»?  Wenn wir die Hauptaufgaben einer Führungskraft anschauen, kann man für jeden Bereich definieren, wie man diesen durch positive Interaktionen aufpolieren kann:

stärkenorientierte Fürhung

Setzt man sich beispielsweise zum Ziel, all diese Führungsbereiche möglichst stärkenorientiert statt defizitorientiert anzugehen, fallen Führungskräften bereits durch gesunden Menschenverstand verschiedene Möglichkeiten ein, positiver zu agieren. Im Bereich Leistungsmanagement kann beispielsweise die «Ausgleichen statt Anordnen-Strategie» Wunder wirken und Motivation sowie Bestleistungen freisetzen. Anstatt Teammitglieder anzuweisen, bestimmte Aufgaben und Projekte durchzuführen, kann die simple Frage «Wer aus dem Team WILL diese Aufgabe übernehmen?» zu einer stärkenorientierten Aufgabenverteilung führen. Auf diese Weise übernimmt jemand die Aufgabe, der/die sie mit Passion anpackt und Kollegen übernehmen wiederum Tasks, die ihren Stärken eher entsprechen. Oftmals ist dieses Vorgehen tatsächlich so einfach, wie es sich anhört, da die Teams sich auf diese Weise zunehmend selbst zu managen beginnen und die anstehenden Aufgaben im Eigeninteresse sinnvoll verteilen. Manchmal ist es jedoch auch erforderlich, das Team umzubesetzen, so dass es sich bestmöglich ergänzen und entfalten kann.

Im Artikel «4 Beispiele, stärkenorientiert zu führen und den Teamerfolg zu beflügeln» stellen wir Ihnen weitere Impulse stärkenorientierter Führungspraktiken vor.

Wie wäre es, wenn Sie als Führungskraft mit Ihrem Team zusammen in einem Workshop die einzelnen Führungsbereiche durchgehen und Möglichkeiten identifizieren, die Prozesse positiver oder stärkenorientierter zu gestalten? Wenn Sie vorher aktuelle Kennzahlen (Mitarbeiterzufriedenheit, Reklamationsaufkommen, Absenzen etc.) in Ihrer Abteilung erheben, können Sie anhand dieser positive Veränderungen innerhalb von 8 Wochen verfolgen und messen. Führen Sie diese Workshops in regelmässigen Abständen durch, werden Sie gemeinsam immer besser darin werden, positive Wege und Lösungen zu finden und zu einem leistungsstarken, zusammenhaltenden Team zu verschmelzen.

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