Jobsharing in der Geschäftsführung
Stärken bündeln und gemeinsam mehr erreichen
Gemeinsam führen. Klar abgestimmt und stark in der Wirkung
Ein Jobsharing in der Geschäftsleitung ist mehr als ein Arbeitszeitmodell. Es ist eine bewusste Führungsentscheidung. Wenn zwei Personen gemeinsam Verantwortung tragen, entsteht enormes Potenzial, vorausgesetzt, die Zusammenarbeit ist klar, abgestimmt und für Mitarbeitende begreifbar.
Top-Sharing erhöht die Attraktivität als Arbeitgebende, schafft Flexibilität und Kontinuität auf höchster Ebene. Gleichzeitig stellt es hohe Anforderungen an Abstimmung, Kommunikation und gemeinsame Entscheidungsfähigkeit. Das Coaching hilft dabei, Struktur zu schaffen und Klarheit zu finden.
Wenn zwei führen, braucht es mehr als gute Absichten
Im Jobsharing teilen sich zwei Personen Verantwortung, Entscheidungsbefugnis und Sichtbarkeit.
Das funktioniert nicht automatisch. Rollen, Erwartungen und Führungsverständnis müssen bewusst abgestimmt werden, bevor der operative Alltag übernimmt. Zentral ist, dass beide an einem Strang ziehen und sich in Vision, Strategie und in der Mitarbeitendenführung einig sind. Ambivalenzen und Abweichungen von gemeinsamen Leitplanken können sehr schnell zum energieverschlingenden Boomerang werden.
Ein stärkenorientiertes Jobsharing-Coaching schafft die Grundlage dafür, dass Zusammenarbeit zur echten Entlastung wird, statt Zusatzbelastung.
Stärkenbasiert starten, statt unterwegs korrigieren
Im Coaching bereiten wir die arbeitsteilenden Führungspersonen gezielt auf ihre gemeinsame Rolle vor. Dabei klären wir zuerst die Voraussetzungen, die das Jobsharing in der Geschäftsleitung überhaupt umsetzbar machen.
Im Fokus stehen:
Gegenseitige Erwartungen, Bedürfnisse und Ziele
Gemeinsame Haltung zu Vision, Führung, Verantwortung und Entscheidungsfindung
Klare Kommunikation und Verlässlichkeit
Umgang mit Spannungen, Unterschieden und Unsicherheiten
Klarer 90-Tage-Plan für den Start
Inhalte des Jobsharing-Stärken-Coachings
Das Coaching ist strukturiert, praxisnah und konsequent stärkenorientiert. Typische Inhalte sind:
Klärung zentraler Voraussetzungen wie Vertrauen, Kommunikation, Selbstorganisation und Kompromissfähigkeit
Durchführung eines Stärkenassessments (CliftonStrengths) für beide Stelleninhaber
Gemeinsame Reflexion der Stärkenprofile
Abgleich zwischen Rollenanforderungen und individuellen Stärken
Klärung von Zuständigkeiten und Verantwortungsbereichen
Bewusste Aufteilung von Führungsaufgaben und Ansprechbarkeit
Umgang mit vorhersehbaren und unvorhersehbaren Situationen
Entscheidungsfindung bei Uneinigkeit
Das Ziel ist eine klare, tragfähige Aufgabenteilung, die effizient ist und beiden Führungspersonen entspricht.
Nutzen von Jobsharing in der Geschäftsleitung
Richtig aufgesetzt, bietet Jobsharing auf GL-Ebene klare Vorteile:
Höhere Entscheidungsqualität durch Perspektivenvielfalt
Entlastung durch geteilte Verantwortung
Bessere Nutzung individueller Stärken
Höhere Stabilität und Kontinuität
Vorbildwirkung für moderne Führungsmodelle
Gleichzeitig werden typische Risiken wie Unklarheit, Reibungsverluste oder verdeckte Konflikte früh adressiert.
Nachhaltig erfolgreich starten und bleiben
Ein guter Start ist entscheidend. Gleichzeitig verändert sich Zusammenarbeit mit der Zeit. Rollen entwickeln sich weiter, Anforderungen verschieben sich, neue Spannungen entstehen.
Wir begleiten Jobsharing-Teams in der Geschäftsleitung beim Einstieg und auch darüber hinaus. Als Sparringpartner stehen wir zur Verfügung, wenn wichtige Themen sortiert, Entscheidungen reflektiert oder neue Phasen bewusst gestaltet werden wollen.
So bleibt Jobsharing nicht nur eine gute Idee, sondern eine wertvolle Führungsform.
FAQ – Jobsharing in der Geschäftsleitung
Jobsharing ist dann sinnvoll, wenn Verantwortung bewusst geteilt werden soll, ohne Entscheidungsfähigkeit einzubüssen. Besonders in komplexen Rollen, bei hoher Arbeitslast oder in Übergangsphasen kann Top-Sharing Qualität, Stabilität und Perspektivenvielfalt erhöhen. Auch aufgrund von Familiengründung von Schlüsselpersonen, die bewusst eine im Pensum reduzierte, jedoch verantwortungsvolle Position ausüben wollen.
Ungeklärten Erwartungen stellen einen Hauptfaktor dar. Fehlende Rollenklärung, unklare Entscheidungsprozesse oder unausgesprochene Annahmen führen zu Reibung. Im Coaching schaffen wir hierzu eine gemeinsame Klarkeit, bevor sich Muster verfestigen.
Klarheit entsteht durch bewusste Abstimmung. Wer ist wofür verantwortlich? Wie werden Entscheidungen getroffen? Wie wird Führung nach innen und aussen sichtbar? Das Coaching hilft, diese Fragen sauber zu klären und auf den Weg zu bringen.
Ein externer Coach schafft einen neutralen, geschützten Raum. Themen können offen angesprochen werden, ohne Nebenwirkungen. Perspektivwechsel werden möglich, bevor Spannungen entstehen oder eskalieren. Ebenso bringt ein Coach Sichtweisen ein, die nicht offensichtlich sind und fordert tiefgehende Reflexion heraus.
Eine zentrale. Jobsharing entfaltet seinen grössten Nutzen, wenn sich Stärken bewusst ergänzen. Das Coaching macht sichtbar, wer welche Qualitäten einbringt und wie Zuständigkeiten stärkenorientiert verteilt werden können. Das spart Diskussionen bei der Aufgabenverteilung, weil Manches direkt offensichtlich wird. In der Praxis ist dies oft ein sehr erleichternder und bereichernder Moment, weil die Stärken eine klare Sprache sprechen und sich oft mit den persönlichen Bedürfnissen decken.
Uneinigkeit ist normal. Entscheidend ist, wie damit umgegangen wird. Coaching unterstützt dabei, klare Entscheidungsprozesse zu entwickeln, Kompromisse bewusst zu gestalten und Konflikte konstruktiv zu nutzen, statt sie zu vermeiden.
Kurzfristig braucht es Abstimmung. Langfristig steigt oft die Qualität von Entscheidungen, die Belastung sinkt und Führung wird nachhaltiger. Richtig aufgesetzt, ist Jobsharing kein Bremsklotz, sondern doppelte Kraft.
Klar geführtes Jobsharing wirkt stabilisierend – wenn beide sich wirklich an ihre gemeinsam getroffenen Vereinbarungen halten und eine Einheit leben. Mitarbeitende erleben Verlässlichkeit, Ansprechbarkeit und Konsistenz. Unklar wird es nur dort, wo Führung nicht bewusst abgestimmt ist.
Beides. Ein guter Start ist entscheidend. Gleichzeitig verändern sich Rollen, Dynamiken und Anforderungen. Wir begleiten Jobsharing-Teams auch über längere Zeit als Sparringpartner, damit die Zusammenarbeit langfristig erfolgreich bleibt.
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