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    Back to the office –Warum Teambildung gerade jetzt so wichtig ist

    Ein Beitrag von Christine Meyer-Keller

    Viele von uns waren in den letzten 12 oder gar 24 Monaten im Homeoffice. Was am Anfang als mühsames Übel erschien, hat sich mit der Zeit als Alltag etabliert. Neue Gewohnheiten und Muster sind entstanden.

    Doch was ist mit dem Team passiert? Haben die gelegentlichen virtuellen Kaffee’s zu einer guten Teamkultur beigetragen? Aus unserer Erfahrung funktionieren Teams ähnlich wie Beziehungen. Wenn man zu lange nichts mehr zusammen unternimmt, keine ausführlichen Gespräche mehr führt, lebt man sich auseinander. Für ein motiviertes, produktives, selbstverantwortliches Handeln sind ein guter Team-Spirit und eine positive Kultur unumgänglich. Die Leistungskurve sinkt schnell ab, wenn das WIR-Gefühl nicht mehr vorhanden ist. Das Gruppengefühl «wir ziehen zusammen an einem Strang» und die Freude an der Arbeit steigern die Leistung und schlussendlich auch den Unternehmenserfolg.

    Was Teams erfolgreich macht

    Gemäss der Google Studie (Aristotle) mit 60’000 Mitarbeitenden, 180 Teams und  200 Interviews gibt es 5 Erfolgsfaktoren:

    1. Psychologische Sicherheit/ Vertrauen im Team, so dass man offen über Fehler (Thema Fehlerkultur) als auch Schwächen oder Schwierigkeiten reden kann, ohne sich davor zu fürchten, dass man dann vom Team an den Pranger gestellt wird.
    2. Zuverlässigkeit, so dass jeder im Team genau weiss, dass alle mit vollem Fokus an den Aufgaben arbeiten, die sie übernommen haben und auch jeder rechtzeitig Bescheid gibt, falls Schwierigkeiten auftauchen.
    3. Struktur und Klarheit, wobei hier ganz klar herausgefunden wurde, dass es nicht die eine, perfekte Organisationsstruktur gibt, die allen anderen überlegen ist, sondern vielmehr Teams sehr unterschiedlich organisiert und strukturiert sein können, aber jeder im Team genau wissen muss, was seine Rolle ist und wie das Team kooperiert, Entscheidungen trifft, Herausforderungen angeht, etc.
    4. Sinnhaftigkeit („Meaning“), so dass jedes Teammitglied einerseits weiss, wofür die eigene Arbeit eigentlich ist und jeder andererseits auch persönlich einen Sinn darin sieht.
    5. Bedeutung/Wirkung („Impact“), so dass jeder im Team nicht nur Sinn in seiner unmittelbaren Tätigkeit sieht, sondern darüber hinaus davon überzeugt ist, dass die Arbeit im Team eine Bedeutung, eine Wirkung hat, die über das reine Abarbeiten oder Abschliessen eines Projektes hinaus geht. Im besten Fall sorgt die eigene Arbeit dafür, dass die Welt ein besserer Ort wird (denken Sie nur einmal kurz daran, wie viel Zeit und Energie Menschen – vielleicht auch Sie – für ehrenamtliche Tätigkeiten investieren, weil sie damit eine bedeutende Wirkung erzielen wollen).

    Viele dieser 5 Erfolgsfaktoren konnten im Homeoffice nicht im gleichen Ausmass gelebt werden. Das Vertrauen im Team ist gesunken, da kein persönlicher Kontakt mehr stattgefunden hat. Via Video-Konferenzen und Telefonaten entsteht nicht die gleiche Nähe und Verbundenheit wie bei einem persönlichen Kontakt. Da sich im Homeoffice nicht alle die gleichen Prioritäten gesetzt haben, steht das Thema Zuverlässigkeit im Raum. Die Bedeutung und Wirkung der eigenen Arbeit werden allein zu Hause viel weniger wahrgenommen und gesehen. Da der Austausch vermindert war, blieb vieles ungeklärt. Aus diesem Grund braucht es jetzt wieder ein «come togheter»

    Warum?

    Um als Team gut zu funktionieren, braucht es nach einem längeren Unterbruch wieder ein klares Abholen der Frage» Warum tue ich , was ich tue?» Hierfür eignet sich der Golden Circle von Simon Sinek.

    Um in der aktuellen Situation  als Team wieder in den Bereich Performing zu kommen, benötigt es neue Normen und Spielregeln. Wir leben heute in einem neuen «Normal» – Nur mit Klarheit und einer Neufindung sind effektive Leistungserbringung und ein guter Team-Spirit möglich.

    Team-Dynamik-Prozess

    Mit Teamarbeit werden in einem Unternehmen bessere Ergebnisse erzielt, als wenn jeder Mitarbeiter als Einzelkämpfer agiert. Bis es jedoch soweit ist, durchläuft jedes Team zunächst einen Prozess, bis es funktioniert. Nach Bruce Tuckman durchläuft jedes Team die 4 Phasen:

    Forming:        

    Die Teammitglieder beschnuppern sich gegenseitig. Sie versuchen herauszufinden, was die Kollegen können und wem sie vertrauen. In dieser Phase empfindet sich das Team noch nicht als Team.

    Storming:    

    Hier werden die Rangkämpfe ausgefochten. Es geht darum, wer welche Aufgaben hat, wer spielt welche Rolle im Team und wie stark werden die unterschiedlichen Interessen berücksichtigt. In dieser Phase kochen oft die Konflikte zwischen den Teammitgliedern oder gegenüber der Führungsperson. Die Mitarbeitenden sind stärker mit den Kämpfen, als mit ihrer Aufgabe beschäftigt.

    Norming:       

    Das ist die Organisationsphase der Teambildung. Die Wogen glätten sich allmählich. Spielregeln für den Umgang miteinander werden entwickelt. Erst wenn ein Team diesen Punkt erreicht hat, entfaltet es allmählich seine Vorteile.

    Performing:    

    Mit dieser Phase betritt das Team die eigentliche Arbeits- und Leistungsphase. Hier werden bessere Ergebnisse erzielt, als wenn die Mitarbeiter allein arbeiten würden.

    Diese 4 Phasen durchläuft eine Gruppe von Menschen die zusammenarbeiten auch dann, wenn ein Mitarbeiter geht oder neu dazukommt… oder eben auch nach einer längeren Pause oder einem Unterbruch.

    Warum Teambildung in der Aktuelle Situation unerlässlich ist

    Im Homeoffice waren die meisten Mitarbeitenden Einzelkämpfer. Sie haben ihre Arbeit alleine zu Hause erledigt. Wenn sie jetzt im Homeoffice oder wieder zurück im Büro wieder mit Menschen zusammen arbeiten, wird dies oft als zeitraubend und wenig effektiv wahrgenommen. Arbeitskollegen “nerven” schlicht. Alles dauert etwas länger, bis die Aufgaben oder Projekte erledigt sind. Dies wirkt sich negativ auf die Stimmung im Teams aus. Plötzlicher Neid oder das Gefühl, nicht mehr richtig dazu zu gehören, treten auf. Die Menschen fühlen sich unwohl und sind voll in der Storming-Phase. Obwohl die Mitarbeitenden nun anwesend vor Ort oder online sind, kreisen ihre Gedanken um den Ärger, den Frust, die Unsicherheit, oder die Lustlosigkeit. Um hier wieder in den Bereich Performing zu kommen, benötigt es neue Normen und Spielregeln. Nur mit Klarheit und einer Neufindung ist effektive Leistungserbringung möglich.

    Doch wie macht man das?

    Worauf Sie bei der Teambildung achten müssen

    Eine Gruppe von Menschen wird erst zum Team, wenn Sie eine gemeinsame Vision haben, gemeinsame Werte vertreten und ein gemeinsames Ziel haben. Nur so kann ein «Wir-Gefühl» entstehen.

    Gemeinsame Vision = gemeinsame Werte = gemeinsames Ziel = Team

    Um die Teambildung erfolgreich zu gestalten, sollten Sie bei Ihrem Team-Workshop darauf achten, dass alle Teammitglieder:

    • sich einen Tag Zeit nehmen, um zu einem Team zusammen zu wachsen
    • dass Sie als Vorgesetzte/r oder Führungskraft auch ein Teil des Teams sind und nicht selbst als Moderator agieren können
    • dass ein Spass-Faktor dabei ist und alle Sinne anspricht
    • sich bei der gemeinsamen Erarbeitung der neuen Werte beteiligen
    • die Erfolgsfaktoren und Stärken ihres Teams kennen
    • das Prinzip der gegenseitigen Kooperation kennen, nutzen und sich somit als Team weiterbringen
    • ihre Stärken kennen und Wertschätzung erfahren
    • erkennen, wie mittels Werten, Respekt und Wertschätzung eine Kultur in der Gruppe aufgebaut werden kann
    • sehen, wie Flow in Gruppen funktioniert und dies mit Spass erleben
    • die Wichtigkeit von psychologischer Sicherheit verstehen und wie sie die mit ihren Stärken leben können
    • Freude haben im Team zusammen zu arbeiten und blinde Flecken oder Konflikte aufgedeckt und gelöst werden

    Als Abschluss eines Teambildung-Tages eignet sich das gemeinsame Schreiben (in Gross-Format) eines Team-Vertrages. In diesem Vertrag werden die gemeinsamen Leit-Prinzipien, Zusammenarbeits-Massnahmen, wie auch Werte definiert und fixiert. Jedes Team-Mitglied – inklusive der Führungskraft – unterschreibt diesen Vertrag und bekräftigt und befeuert die Idee der gemeinsamen Arbeit.

    Wer leitet den Team-Workshop?

    Damit der Team-Bildungsprozess zielorientiert und strukturiert abläuft, lohnt es sich, einen externen Facilitator hinzuzuziehen. Die Führungskraft ist in einer anderen Rolle und hat oftmals mit jedem Team-Mitglied eine Geschichte oder eine Meinung. Dies beeinflusst den Prozess. Spielerische Leichtigkeit und Freude kann durch eine Moderation eines unbeteilligten Dritten entstehen. Damit die Team-Bildung nicht zu einem starren lustlosen Punkt auf der Pendenzenliste wird, ist es wichtig ein unterhaltsames, aktives Programm zusammen zu stellen, dass die Prozesse vorantreibt und gleichzeitig Spass macht.

    Playful Business

    Das Zukunftinstitut schreibt in seinem Work Report 2019: «In einer Ära, in der Arbeit Spass machen soll, ist es an der Zeit, den Gegensatz zwischen ernsthafter Arbeit und freudvollem Spiel aufzulösen. Dann wer die Arbeit als Spiel begreift und lebt, hat das Potential Kreativität zu entfalten und Innovationen erfolgreich voranzutreiben.»

    In diesem Sinne ist es wichtig, dass der Teambildungs-Tag spielerisch gestaltet wird. Wenn die Arbeitskollegen zu Mitspielern und nicht mehr Konkurrenten werden und man gemeinsam das Spiel gewinnen will – gibt es nicht nur die bessere Stimmung und weniger Krankheits-Ausfälle, sondern auch viel viel mehr gemeinsames Arbeiten, Mitdenken und Zielorientierung. Playful Business bietet sich hierbei an. Es braucht neue Methoden in einem neuen Normal und der neuen Arbeitswelt. Mit alten Methoden kann man keine neue Lösungen finden….

    Aus diesem Grund bietet die Stärkenschmiede aktuell Team-Bildungs-Workshops mit der aktuellen Methode Lego Serious Play an. Der einzigartige Vorteil dabei ist, dass der Fokus auf die Stärken der Team-Mitglieder spielerisch und mit Leichtigkeit gelegt wird.

    Was ist Lego Serious Play?

    Lego Serious Play verbindet Kreativität, Spielspass und analytische Fähigkeiten. Durch das Kommunizieren über Modelle, wird ein gemeinsames Verständnis geschaffen und die Diskussion über das neue «Wir» wird konkret. Ein moderierter Lego Serious Play Team-Workshop animiert jeden zum Mitdenken und Mitgestalten. Durch die Arbeit mit den farbigen Steinen kommen Freude und Humor nicht zu kurz. Es ermöglicht eine kreativere, kommunikativere und konfliktfreie Zusammenarbeit und macht aus einer Gruppe von Menschen ein Team.

    Das Potential von Teams kann maximiert werden, indem das Team mit Spass an die Herausforderungen herangeht. Die Komplexität der Situationen, in der jeder Einzelne steckt, wird spielerisch greifbar gemacht. LEGO Serious Play ist besonders geeignet, wenn innovatives Denken und ein gemeinsames Verständnis benötigt werden. Und ein Team kann erst erfolgreich zusammenarbeiten, wenn das gemeinsame Verständnis da ist und jeder sich in seiner Rolle und Tätigkeit wohlfühlt und sich als Teil der Gruppe sieht. Aus den diskutierten Resultaten werden Handlungskompetenzen und Spielregeln definiert, die von allen Teilnehmern mitgetragen werden. Schwierige Themen müssen nicht einfach an- und ausgesprochen werden, sondern können über das Bauen eines Lego-Konstruktes erklärt werden. Viele blinde Flecken werden aufgedeckt und können so gelöst werden.

    Wenn Sie jetzt ihr Team wieder in den «Flow» bringen wollen und stärkenorientiert wertschätzende Zusammenarbeit wünschen, können Sie bei der Stärkenschmiede dazu auch einen Team-Workshop mit Lego Serious Play buchen.

    und zum Schluss noch dies:

    • Wer Freunde hat lebt länger
    • Freundschaftliche Kontakte stärken das Immunsystem
    • Senken Risiko von Herz-Kreislauf-Problemen und Depressionen
    • Leben ohne Freunde: schädlicher als Zigaretten und Fettleibigkeit
    • FROLLEGE ist ein Mischwesen aus Freund und Arbeitskollege
    • Bürofreundschaften machen glücklich und engagiert
    • In Zukunft werden Leben und Arbeit noch stärker ineinander einfliessen und FROLLEGEN gewinnen an Bedeutung

     

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